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IT-TRENDS IN ZEITEN DER DIGITALEN TRANSFORMATION

Die digitale Transformation ist und bleibt ein wichtiges Thema für Unternehmen. Die Darstellung und Bemessung des Mehrwerts von digitalisierten Prozessen, die Verarbeitung von stetig wachsenden Datenmengen sowie Verfahren zur Sicherstellung des Datenschutzes und der Systemsicherheit sind die entscheidenden Herausforderungen für das IT-Management.

Digitale Transformation und Business Value

Der Fokus für das IT-Management im Jahr 2022 liegt darauf, die digitale Transformation voranzutreiben und diesen Mehrwert für das Unternehmen zu verdeutlichen. Um Talente zu gewinnen, sie zu binden und sich von der Konkurrenz abzuheben stehen insbes. die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit im Mittelpunkt dieses Wandels. Unternehmen führen neue Betriebsmodelle ein, die es ermöglichen, schnell neue Dienstleistungen und Lösungen auf den Markt zu bringen. Mit der Konvergenz von Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit wachsen gleichzeitig die Erwartungen an die Fähigkeiten der IT-Ausstattung in der hybriden Arbeitswelt.

Die IT-Verantwortlichen sind in der Pflicht, die Effektivität von IT-Projekten zu messen und nachzuweisen, wie die Investitionen neue Geschäftsmodelle ermöglichen, das Engagement der Mitarbeiter erhöhen und die Produktivität steigern. Um dies zu realisieren brauchen die Verantwortlichen einen ganzheitlichen Überblick über ihren IT-Infrastruktur und Transparenz hinsichtlich der digitalen Transformationsprojekte. Nur mit diesem Wissen sind sie in der Lage, den Erwartungen der Kunden, der Mitarbeiter und der Unternehmensleitung gerecht zu werden.

Big-Data-Wachstum und Überwachbarkeit

Die Bedeutung und der Wert von Big Data nehmen weiter zu, weshalb die IT-Infrastruktur immer komplexer wird. Aus diesem Grund müssen IT-Abteilungen ihre Methoden für das Netzwerk-, Applikations- und Performance-Management kontinuierlich weiterentwickeln, um in der Lage zu sein immense Datenmengen zu verarbeiten, Probleme schnell zu beheben und die Nutzerzufriedenheit zu optimieren.

Es erfordert ehrgeizige Zielsetzungen und einheitliche Überwachungslösungen, die jede Geschäftsaktivität und -transaktion im gesamten Netzwerk und Anwendungsservice erfassen. Die Umwandlung von Daten aus dem sog. „Network Performance Management“ (NPM) und dem sog. „Digital Experience Management“ (DEM) in verwertbare Erkenntnisse ist essenziell für eine effektivere Entscheidungsfindung, eine schnelle Fehlerbehebung und eine kurze Wiederherstellungszeit.

So schaffen IT-Teams die nötige Transparenz und Überwachbarkeit der Daten, um herkömmliche IT-Silos aufzubrechen und umfassende Telemetriedaten aus dem gesamten digitalen Ökosystem zu erfassen und die Produktivität zu steigern.

Datensicherheit und Identitäts-Management

Datenschutz und Datensicherheit sowie das Wissen darüber, wer wann auf ein Netzwerk zugreift, sind besonders wichtige Aspekte. Da die Nutzung von Cloud-basierten Anwendungen und Speichermedien eine Voraussetzung für moderne IT-Strukturen darstellt, hat die Einführung von Identity Services zum Schutz von IT-Endpunkten, zur Verwaltung von Netzwerkberechtigungen und zur Servicebereitstellung erheblich an Bedeutung gewonnen. Bedingt durch flexible Team-Strukturen und mobile Arbeitsprozesse ist die Komplexität der Systeme gestiegen, so dass die Unternehmen ihr Identitäts-Management von Nutzern an verschiedenen Orten verbessern müssen. Das bedeutet: Es werden unterschiedliche Dienste eingesetzt – von der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Single-Sign-on (SSO) bis hin zur Biometrie –, um den Zugriff zu ermöglichen ohne die Nutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen.

28.02.2021